Förderpreis

Förderpreis für besonderes kollegiales Engagement

Im Jahr 2009 wurde in Zusammenarbeit mit der Zahnärztlichen Gesellschaft Hessen ein neuer Preis ins Leben gerufen. Er zeichnet im Examenssemester des Carolinums Frankfurt den Absolventen mit dem größten sozialen und kollegialen Engagement aus. Der Preis wird nach geheimer Umfrage unter den Kommilitonen von den beiden Präsidenten in der Examensfeier vergeben.

Förderpreis Sommersemester 2012

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Zum Prinzen geküsst

 

 

Zum Prinzen geküsst, unter dieses Motto stellte Prof. Dr. Hubertus Nentwig die von ihm geleitete Feier zur Verleihung der Examenszeugnisse. Am 05. Juli 2012 fanden sich die ehemaligen Examenskandidaten mit Verwandten und anderen Gästen im großen Hörsaal des Carolinums ein. Die Kandidaten, sollten als „Frösche“ durch den „Kuss“ des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu „Prinzen“ werden.Prof. Nentwig begrüßte in seiner Eröffnungsrede die Vertreterin der Stiftung, beide Studiendekane, die anwesenden Kollegen und Emeriti, den Vizepräsidenten der Landeszahnärztekammer Hessens,

 

Prof. Nentwig  

 

die Präsidenten des Zahnärztlichen Vereins zu Frankfurt von 1863 e.V. und der Zahnärztlichen Gesellschaft Hessen sowie den Leiter des Prüfungsausschusses Herrn Prof. Dr. Hansjürgen Bratzke.

Prof. Bratzke wies dann in einer gewohnt lockeren Ansprache nochmals darauf hin, dass die Studenten sich in den Prüfungen als für den Beruf geeignet erwiesen hatten, in dem er ihnen viel Freude wünschte. Dann überreichte er die Examenszeugnisse an die künftigen Zahnärzte, die sie in Prüfungsgruppen entgegen nahmen. Von den 30 Kandidaten bestanden 27 die Prüfungen, dabei gab es 22-mal die Note „gut“ und 5-mal die Note „sehr gut“. 

 

Die Vertreterin der Freiherr von Rothschild´schen Stiftung Frau Dr. Manuela Rottmann, übergab danach die Preise der Stiftung an die 5 Examensbesten und betonte nochmal die Verbundenheit der Stiftung mit dem Haus, die sich trotz Trennung dem Carolinum verbunden fühlt.
  Dr. Manuela Röttmann
 
 
  Dr. Kurt Kolmer und Prof. Dr. mult. Robert Sader übergaben danach den Preis der beiden Vereine für besonderes kollegiales Engagement im Studium. Dr. Kolmer erklärte in seiner Rede, dass kollegiales Engagement auch das Engagement der Zahnärzte für ihren Berufsstand bedeute,
  Dr. Kolmer, Frau Obreja, Prof. Sader  
ohne das der Berufsstand nicht existieren könne. Der Preisträger dieses Preises werde eben nicht von einem Gremium ausgewählt, sondern vom Semester selbst. Frau Karina Obreja nahm den Preis, der die 2-jährige kostenlose Mitgliedschaft in beiden Vereinen und die Summe von 300,- € beinhaltet aus den Händen der beiden Präsidenten entgegen. Prof. Sader erinnerte an die 150-Jahrfeier des Zahnärztlichen Vereins im nächsten Jahr, die aller Voraussicht nach am 6. November mit einem Festakt im Frankfurter Römer gefeiert wird.
Danach beglückwünschte der Vizepräsident der Landeszahnärztekammer, Dr. Giesbert Schulz-Freywald, die Eltern und neuen Kammermitglieder. Er erläuterte die Angebote der Kammer an ihre neuen Mitglieder, die Welcome days und die Promotionsstipendien.
 
Danach folgte die Ansprache der Vertreter des Examenssemesters Frau Viola Engelke und Herr Mohammed Rahimzei. In Ihrem Vortrag ließen Sie die Erinnerungen an die Studienzeit für alle Anwesenden Revue passieren. Eine Präsentation die das Studium mit „allen Sinnen“ erlebbar machte und mit viel Applaus und Gelächter bedacht wurde.
  Frau Engelke, Herr Rahimzei
 
Vom Examenssemester erhielt Dr. Pavini aus der Abteilung für Oralchirurgie den Preis für besonderes Engagement in der Lehre. Danach gab es auch Dank und Blumensträuße für die Mitarbeiterinnen des Prüfungsamtes.
Im traditionellen Fachvortrag spannte Prof. Nentwig einen Bogen von den Portraits der Renaissance bis hin zu Fotos aus heutigen Zeitschriften. Gemälde aus dem 16. Jahrhundert, auf denen die Portraitierten den Mund geschlossen hielten und lächelten weil hinter den Lippen nichts Schönes zu sehen war. Die Möglichkeiten der Versorgung, begonnen bei den Prothesen Phillip Pfaffs bis hin zu Implantaten fanden ihren Niederschlag in der Art der Portraits, so dass heute jeder mit Zähnen lachen kann.
Danach entließ Prof. Nentwig die gut gelaunten Anwesenden zu einem Sektempfang ins Foyer.

Zuletzt geändert am: 28.12.2013 um 16:48

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