Fortbildung

Herbsttagung 2009

Fortbildung >> Rückblick

Bei der diesjährigen Herbsttagung des Zahnärztlichen Vereins im Hause der Landeszahnärztekammer Hessen konnten zahlreiche Anwesende an einer herausragenden Fortbildungsveranstaltung teilhaben. Zunächst erfolgte eine Begrüßung durch den frisch gewählten neuen Präsidenten des zahnärztlichen Vereins zu Frankfurt am Main Prof. Dr. Dr. Robert Sader und vom Vizepräsidenten der Landeszahnärztekammer Dr. Giesbert Schulz-Freywald.


Dr. Schulz-Freiwald, Prof. Sader

Anschließend wurde traditionsgemäß der Friedrich-Kreter-Promotionspreis 2009 verliehen. Der Preis ging in diesem Jahr an Frau Dr. Anja Wehner für Ihre wissenschaftliche Arbeit unter der Betreuung von Prof. Dr. Lauer und Dr. Weigl aus der prothetischen Abteilung des ZZMK Carolinum aus Frankfurt am Main. Die Arbeit trägt den Titel "Langzeitverhalten von festsitzendem, implantatverankertem Zahnersatz, Ergebnisse einer klinischen Studie". Der Preis ist mit € 1.500,- dotiert, gleichzeitig wurde ein Bembel gemäß hessischem Kolorit mit dem Vereinswappen und ein Blumenstrauß an die junge Mutter aus der Hand des Vereinspräsidenten übergeben.



Es fügte sich nahtlos der wissenschaftliche Teil "Eine Abteilung stellt sich vor" an, welcher zwei Schwerpunkte von grundlegendem Interesse hinterleuchtete. Zum einen die Gerostomatologie und zum anderen Biomaterialien. Die prothetische Abteilung der Justus-Liebig-Universität Gießen unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Wöstmann stellte ihre Ergebnisse bzgl. der Themenschwerpunkte der Veranstaltung vor.



Hierbei wurden von den Referenten im einzelnen die Punkte moderne Kunststoffe im klinischen Einsatz, die aktive und passive Funktionsabformung, Gesundheitsnutzen von Zahnersatz, Verbesserung des Ernährungszustandes durch Optimierung des vorhandenen Zahnersatzes anhand eines Beispiels, Leitlinien für die prothetische Versorgung älterer Patienten und eine Fallvorstellung einer Hybridversorgung im Alter mithilfe von Implantaten präsentiert.
Die einzelnen Vorträge bauten sehr schön aufeinander auf, sodass man einen guten Eindruck von den Schwerpunkten der Gerostomatologie erhielt. Die Fülle an Informationen der mult. Referenten war dann auch Inhalt der Gespräche im Anschluss an die Veranstaltung zum ebenso traditionellen Brunch-Gespräch und Erfahrungsaustausch, was auch rege genutzt worden ist.



Von Dr. Thomas Staudt

 

Zuletzt geändert am: 05.10.2010 um 13:50

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