Friedrich-Kreter-Promotionspreis


Prof. Dr.Dr. Friedrich Kreter
 

Seit Jahren verleiht der Zahnärztliche Verein zu Frankfurt am Main von 1863 e.V. den Friedrich-Kreter-Promotionspreis.
Dieser Preis ist dem Andenken unseres langjährigen Präsidenten und Lehrstuhlinhaber des Carolinums gewidmet.
Der Preis ist mit 1500,- € dotiert und prämiert die Arbeit mit dem höchsten Informationsgehalt für den praktisch tätigen, niedergelassenen Zahnarzt.

Er wird jedes Jahr in unserer Herbstveranstaltung verliehen.

 

Die Teilnahmebedingungen für den Preis 2017 zum download:

 

Preisträger 2013

Friedrich-Kreter-Promotionspreis >>
In der Herbsttagung 2013 kam es zur Verleihung des Friedrich-Kreter-Promotionspreises des zahnärztlichen Vereins. Den Preis errang dieses Jahr Herr Dr. Janos Oettler von der Klinik und Poliklinik für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie / Plastische Chirurgie des Universitätsklinikums Jena.
 

Die unter Leitung von Prof. Dr.  Dr. Stefan Schultze-Mosgau entstandene Arbeit trägt den Titel: „Untersuchung des Einflusses des Weichgewebemanagments bei Insertion und Freilegung auf den funktionellen Langzeiterfolg dentaler Implantate“ Der Preisträger nahm aus der Hand des Präsidenten die Urkunde, den Scheck und den traditionellen Bembel mit dem Vereinswappen entgegen.

In einem Vortrag stellt Dr. Oettler dann dem Auditorium die Ergebnisse seiner Arbeit vor. Seit 30 Jahren ist die Implantologie als zahnärztliche Therapie etabliert,
Dr. Janos Oettler     Prof. Dr. mult. Robert Sader  
 
der Knochen sei nun fast beherrscht aber beim Weichgewebemanagment gibt es noch Probleme, so Dr. Oettler. Dabei sind gesunde Schleimhautverhältnisse für die Ästhetik und die Schaffung einer stabilen Gewebebarriere für den Erfolg entscheidend. Dr. Oettler untersuchte verschiedene Methoden bei Insertion und Freilegung und deren Auswirkung auf den crestalen Knochenabbau. Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass die crestale Inzision bei der Insertion als „Goldstandard“ gelten darf, aber die Freilegung den viel größeren Einfluss auf einen möglichen Knochenabbau hat. Dieser findet  vor allem im ersten Jahr statt. Deswegen sollte die Art der Freilegung für jeden Patienten und seine Risikofaktoren individuell geplant werden.

Zuletzt geändert am: 16.09.2013 um 07:49

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