Friedrich-Kreter-Promotionspreis


Prof. Dr.Dr. Friedrich Kreter
 

Seit Jahren verleiht der Zahnärztliche Verein zu Frankfurt am Main von 1863 e.V. den Friedrich-Kreter-Promotionspreis.
Dieser Preis ist dem Andenken unseres langjährigen Präsidenten und Lehrstuhlinhaber des Carolinums gewidmet.
Der Preis ist mit 1500,- € dotiert und prämiert die Arbeit mit dem höchsten Informationsgehalt für den praktisch tätigen, niedergelassenen Zahnarzt.

Er wird jedes Jahr in unserer Herbstveranstaltung verliehen.

 

Die Teilnahmebedingungen für den Preis 2017 zum download:

 

Preisträger 2016

Friedrich-Kreter-Promotionspreis >>
In der gemeinsamen Herbsttagung der Landeszahnärztekammer Hessen und des Zahnärztlichen Vereins zu Frankfurt am Main von 1863 e.V. wurde der Friedrich-Kreter-Promotionspreise 2016 des Zahnärztlichen Vereins verliehen. Damit ehrt der Verein seit Jahren die Dissertation mit dem größten Erkenntnisgewinn für den praktisch tätigen Zahnarzt. Der diesjährige Preisträger Herr Dr. Heinrich Schülein aus Greifswald erhielt den mit 1500,- € dotierten Preis aus den Händen des Präsidenten Prof. Dr. mult. Robert Sader zusammen mit dem traditionellen Bembel und einer Tüte Frankfurter Bethmännchen.

Dann präsentierte er in seinem Vortrag seine Dissertation mit dem Titel: „Untersuchung zum Zusammenhang zwischen Bruxismus und CMD-Symptomen sowie schlafbezogenen Atmungsstörungen “ Wie die das Auditorium aus eigener Praxis weiß, nehmen die Zahlen der Patienten, die knirschen oder pressen weiter zu und ein Bruxist ist immer ein besonderer Patient. Dr. Schülein präsentierte die Ergebnisse seiner Studie mit 67 Teilnehmern. Wie zu erwarten, ergab sich eine Korrelation zwischen der Masseteraktivität und myofaszialen Schmerzen. Gleichzeitig ergab sich ein höheres Risiko für nächtliche Atmungsstörungen bei geringer oder keiner nächtlichen Masseteraktivität. Genauso erwiesen sich hohes Alter, das männliche Geschlecht und ein hoher BMI als Risiko für einen erhöhten Apnoe- und Hypnoeindex. Bruxismus scheint eine gewisse „Schutzfunktion“ für nächtliche Atemstörungen zu haben. Dadurch besteht, so Dr. Schülein, die Gefahr, durch die Eingliederung von monomaxillären Schienen eine Schlafapnoe zu verstärken.

Zuletzt geändert am: 04.02.2017 um 10:54

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