Fortbildung

Herbsttagung 2017

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Am 23. September 2017 war es wieder soweit, die Landeszahnärztekammer und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Hessen öffneten ihre Pforten für den Tag der Offenen Tür. 450 Hessische Zahnärzte hatten sich für diesen Tag angemeldet, es wurden nicht nur fachliche Vorträge und Workshops angeboten, auch die Herbsttagung des Zahnärztlichen Vereins zu Frankfurt am Main von 1863 e.V. fand in diesem Rahmen statt.

Da nicht alle Teilnehmer in den frisch renovierten Hörsaal der LZKH passten, wurden die Fachvorträge in zwei weitere Räume live übertragen.

Dr. Frank begrüßte die anwesenden Zahnärzte in „IHRER“ Kammer und bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei Frau Dr. Panthen und dem gesamten Team der FAZH für die tolle Organisation dieses Tages.

Seitens der KZVH wurden die Anwesenden durch den stellv. Vorsitzenden Dr. Kreissl begrüßt.

Die Herbsttagung des Zahnärztlichen Vereins zu Frankfurt, die traditionell in den Räumlichkeiten der LZKH stattfand wurde durch Prof. Dr. mult. Robert Sader eröffnet.

In diesem Jahr wurde der Fiedrich-Kreter-Preis, der der älteste Promotionspreis Deutschlands ist, an Herrn Dr. Nils Ludwig zu dem Thema: „Tumorangiogenese durch CD24+ Tumorstammzellen in Karzinomen der Kopf-Hals-Region in der Rückenhautkammer der NOD/SCID-Maus“ verliehen.Der Preisträger und Leistungssportler stellte seine Arbeit, die durch ein Komitee aus 13 Arbeiten

Dr. NIls Ludwig              Prof. Dr. mult. Robert Sader  

zum Sieger gekürt wurde in einem Kurzvortrag vor und betonte die Wichtigkeit der Grundlagenforschung. Ihm wurde das Preisgeld, ein Buch über die Geschichte des Zahnärztlichen Vereins zu Frankfurt und den traditionellen Bembel überreicht.

Professor Dr. mult. Sader lud zur Frühjahrstagung am Mittwoch den 07. März 2018 um 17.00 Uhr s.t. ins Carolinum ein.

Den ersten Vortrag im wissenschaftlichen Programm wurde durch Oberärztin Frau Dr. Steffani Janko gehalten, sie ist die Leiterin der Kiefergelenkssprechstunde am ZZMK Carolinum Zahnärztliches Universitäts-Institut gGmbH. Mit ihrem Vortrag „Keine Angst vor dem CMD-Patienten! Tipps für den professionellen Einstieg in die Behandlung“ schaffte sie es dem Auditorium einen sehr guten Überblick in der Problematik des CMD-Geschehens zu geben und gab den anwesenden Kollegen Tipps,  beginnend bei der Anamnese, über die jeweilige Schmerzmedikation bis hin zum Ausfüllen der Formulare
  Dr. Steffani Janko

der neuen Heilmittelverordnung.  Nach einer angeregten Diskussionsrunde ging es in die Kaffeepause, die von allen für das ein oder andere nette „Schwätzchen“ unter Kollegen genutzt wurde.

 

Prof. Dr. Peter Rehmann Leitender Oberarzt der Zahnärztlichen Prothetik am UKGM Universitätsklinikum Gießen führte in seinem Vortrag „Implantatprothetik – Licht und Schatten. Von Anfang an den Langzeiterfolg sichern“ durch die verschiedenen Aspekte der Implantatprothetik inklusive Komplikationen, die wie er selbst berichtet oftmals durch kleine „Mc Gywer“-Tricks behandeln kann, z.B. bei Abutmentfrakturen. Prof.Rehmann lag es sehr am Herzen auf die Gefahr der „Zementitis“ beim Einsetzen von zementierter Implantatprothetik hinzuweisen.

 

Leider gab es bei dem Vortrag „HZV: Vorsorgetipps für jedes Lebensalter – Anpacken, nicht aussitzen!“ Probleme mit der vorbereiteten Power-Point, trotz dieser technischen Probleme hielten die beiden Referenten Dr. Hans Jürgen Nonnweiler  und ZA Alexander Betz einen interessanten Vortrag vor dem Mittagessen.

 

Frau Professor Dr. Nicole Arweiler stellte das Konzept der Abteilung für Parodontologie der Philipps-Universität Marburg vor und ging spezielle auf das Thema „Antimikrobielle Begleittherapie in der Parodontologie: Was? Wann? Wie?“ ein.

Nach der letzten Diskussionsrunde verabschiedeten der Präsident der LZKH Dr. Michael Frank und der Vorsitzende des Vorstandes der KZV Hessen Stephan Allroggen die anwesenden Zahnärzte in ihr wohlverdientes Wochenende.

 

 

Prof. Dr. Nicole Arweiler  

Zuletzt geändert am: 10.12.2017 um 17:19

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